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Aktuelles

Besuch im Stadtarchiv Trier

Am Sonntag den 23. Juli waren wir zu Besuch im Stadtarchiv Trier. Archivleiter Bernhard Simon führte uns durch die Schatzkammer und erklärte sehr kurzweilig die bibliophilen Schätze. Es durften Fragen gestellt werden, wovon alle 16 Teilnehmer reichlich gebraucht machten. Im zweiten Teil der spannenden Exkursion, zeigte uns Bernd Simon in einem Nebenraum Bilder und Schriften von Mertesdorf, Trier und dem Umland. Fast 2 Stunden dauerte die mittelalterliche Reise von Forum Gaudi durch die Schatzkammer der Stadtbibliothek, die mit einem Applaus und Dankeschön an Bernhard Simon endete.
Anschließend fanden wir Einkehr im Weinhaus Kesselstadt und konnten dort die interessanten Eindrücke bei einem Getränk und einer kleinen Vesper nochmals besprechen.
Ein gelungener Nachmittag für die Aktiven und Inaktiven von Verein Forum Gaudi die zu dieser Veranstaltung eingeladen waren, im Sinne des mittelalterlichen Gedankens der Brauchtumspflege.

Am Wochende 9. u. 10 September waren wir wieder auf Schloss Veldenz anlässlich des Konzerts am Samstagabend und dem darauffolgenden Sonntag den "Tag des offenen Denkmals".
Hier einige Bilder und Eindrücke.

Schloss Veldenz September 2017

Kupferbergwerk Fischbach

Am Sonntag den 24.09.2017 fand unser Treffen im Kupferbergwerk in Fischbach statt.

9 Forum Gaudi Aktive nahmen am Treffen teil und wir trafen uns um 13:00 Uhr am Kupferbergwerk in Fischbach. C.a 13:30 Uhr begann unsere Führung, die c.a eine Stunde dauerte.



Kupferbergbau wurde in Fischbach nachweislich bereits vor 500 Jahren betrieben. Das bei Fischbach gelegene Hosenbachtal gehörte zum Bergrevier Herrstein und war bis 1792 Mittelpunkt einer überregional bedeutenden Industrie.



Der Hosenberg bei Fischbach, in dem das Hosenberger Bergwerk betrieben wurde, lag im späten Mittelalter auf dem gemeinsamen Gebiet der Grafen von Sponheim und der Wild- und Rheingrafen der Kyrburg bei Kirn. Da diesen die Nutzung der Bodenschätze aus finanziellen Gründen wichtig war, einigten sie sich im Jahre 1473 darauf, dass jedem die Hälfte des gewonnenen Erzes und des Zehnten zustehen solle. Beide Parteien setzen einen gemeinsamen Bergverwalter ein, der den Betrieb des Bergwerkes überwachte.

Im Jahr 1594 lebten in Fischbach insgesamt 2500 bis 3000 Menschen direkt oder indirekt vom Bergbau. Damit war die Grube Hosenberg ein industrieller Großbetrieb. Das Bergwerk hatte daher eine über den regionalen Bereich hinausgehende Bedeutung für den Nahe-Hunsrück-Raum. Neben der Eisenindustrie war der Kupferbergbau der größte wirtschaftliche Faktor in diesem Gebiet.

Nach der Besichtung des Kupferbergwerks fuhren wir in den c.a 5 km entfernten Ort Herrstein.

Herrstein verdank seine Entstehung offensichtlich der Tatsache, dass sich die kleine Felsgruppe wo das Rinnsal Dietersbach in den Fischbach mündete, einigermaßen zur Anlage einer Burg eignete. Diese sollte offensichtlich dem Schutz der nahegelegenen herrschaftlichen Hofgüter bei (Nieder-) Wörresbach dienen. Am Fuße dieser Burg, auf dem sogenannten Herren-Stein, entstand, wie bei so vielen Burgen ein kleiner Ort.

Die genauen historischen Anfänge der Ortssiedlung verlieren sich im Dunkeln der Geschichte, aber am 9. April 1279 werden Herrstein und ein Ritter namens "Ruther von Heresteyn" das erste Mal urkundlich erwähnt.

Zum Gedankenaustausch und der anschließenden Besprechung besuchten wir die Zehntscheune in Herrstein.

Nach einem abschließenden Rundgang durch den Mittelaterlichen Ortskern ging unser Nachmittag zu Ende.

Kupferbergwerk 2017